Energiepolitik

Ausgewählte Links zur Politik auf Bundesebene

Bundesregierung
http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Themen/Energiewende/_node.html

BMWi – Erneuerbare Energien
http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/erneuerbare-energien.html 

BMU Erneuerbare Energien
http://www.erneuerbare-energien.de/ 

Bundesnetzagentur Erneuerbare Energien
http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1932/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/erneuerbareenergien-node.html

Ausgewählte Links zur Politik auf EU-Ebene

Energie-Roadmap 2050 der EU (2011)
http://www.nachhaltigkeit.info/artikel/energie_roadmap_2050_1455.htm

Europäische Kommission > Energie
http://ec.europa.eu/energy/index_de.htm

Power to Gas

Strategieplattform Power to Gas
http://www.powertogas.info/

Die Speicherung von Strom ist eine technische und wirtschaftliche Herausforderung. Sie beschäftigt Wissenschaftler und Ingenieure schon viele Jahrzehnte. Deutschland braucht kluge Köpfe und mutige Visionäre, um unkonventionelle und innovative Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Insbesondere die Langzeitspeicherung elektrischer Energie ist für das Energiesystem bedeutend, stellt jedoch auch besonders hohe technische Anforderungen. Als Langzeitspeicher großtechnisch erprobt sind bisher nur Pumpspeicher. Andere Speichermöglichkeiten wie Batterien und Druckluftspeicher stehen noch nicht in großem Maßstab für die wirtschaftliche Nutzung zur Verfügung.

Eine innovative Alternative ist die Umwandlung von Strom in Gas und die Nutzung der bestehenden Erdgasinfrastruktur in Deutschland als Stromspeicher über das Zwischenprodukt Wasserstoff bzw. synthetisches Erdgas.

Noch muss gezeigt werden, ob dieser Ansatz technisch und wirtschaftlich umsetzbar ist und einen relevanten Beitrag zur Integration von erneuerbaren Energien in das Energiesystem leisten kann. Die notwendige Speicherinfrastruktur ist in Deutschland bereits vorhanden: das Erdgasnetz und die dazugehörigen Erdgasspeicher.

#PowerToGas

Ist die Energiewende sozial ausgewogen?

Rund die Hälfte der Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien in Deutschland wurden von Privatleuten und Landwirten installiert. In der Vergangenheit verdienten hingegen vor allem die großen Energiekonzerne an jeder Kilowattstunde Strom, die in Haushalten verbraucht wurde. Eon, RWE, EnBW und Vattenfall erzielten Jahr für Jahr Milliardengewinne, vor allem mit ihren Großkraftwerken, von denen einzelne bis zu einer Million Euro Gewinn machten – pro Tag!

Durch die Erneuerbaren Energien findet nun eine Demokratisierung der Stromerzeugung statt. Ein Großteil der Erzeugungsanlagen befindet sich heute in den Händen von Bürgern, Genossenschaften, Landwirten oder mittelständischen Firmen. Gerade auch durch die im ganzen Land boomenden Bürgerenergiegenossenschaften bietet die Energiewende einer breiten Bevölkerung die Möglichkeit, an den Gewinnen aus der Stromerzeugung teilzuhaben. Die Zahl der Genossenschaften lag Ende 2012 bereits über 650, die Zahl der Mitglieder bei über 136.000. Einsteigen kann man bei den Genossenschaften oft schon ab 100 Euro.

Zudem ist die Energiewende auch deswegen sozialpolitisch sinnvoll, weil nur sie in Zukunft noch eine bezahlbare Energieversorgung garantieren kann. Denn die fossilen Energien werden knapper und damit teurer, nachdem die weltweite Ölförderung ihren Höhepunkt erreicht hat.

Fragen & Antworten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien
https://www.erneuerbare-jetzt.de

* (19.09.2017) Die Domain „erneuerbare-jetzt.de“ wurde am 07.08.2017 gelöscht. Die Initiative „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ wurde im März 2013 vom Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. und dessen Mitgliedsverbänden in Berlin gestartet.
https://www.wind-energie.de/infocenter/meldungen/2013/initiative-erneuerbare-energiewende-jetzt-berlin-gestartet-demo-am-1903

Der Twitter-Account existiert noch.
https://twitter.com/EE_Jetzt

Windräder auf jedem Berg und Maiswüsten für Biogas?

Unser Energiebedarf hat schon immer die Landschaft verändert – sehr deutlich zeigt das der Braunkohletagebau im Rheinland und in der Lausitz, wo ganze Dörfer umgesiedelt wurden und weitere verschwinden sollen. Im Vergleich dazu sind Windräder der deutlich geringere Eingriff. Hinzu kommt, dass durch den Klimawandel, den die Kohlekraftwerke bewirken, sich die Landschaften durch Verschiebungen der Vegetationszonen erst recht verändern würden.

Und was das Biogas betrifft: Dass der Mais in der Vergangenheit zu sehr dominiert hat, ist der Biogasbranche bewusst. Sie unternimmt daher bereits erhebliche Anstrengungen, die Vielfalt auf den Äckern zu erhöhen. Sehr erfolgreiche Versuche gibt es seit einigen Jahren mit Wildpflanzenmischungen. Deren Energieerträge sind beachtlich. Die mehrjährigen Kulturen erfordern wenig Aufwand und ihr ökologischer Wert ist enorm; die Artenvielfalt und die Attraktivität für Bienen sind hoch. So kann die Energiegewinnung vom Acker in Zukunft mit der Schaffung von Biotopen Hand in Hand gehen – erkennbar ist das auch daran, dass in jüngster Zeit die Imker immer öfter mit der Biogasbranche ins Gespräch kommen.

Fragen & Antworten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien
https://www.erneuerbare-jetzt.de

Wo bleiben die versprochenen Arbeitsplätze?

Rund 370.000 Arbeitsplätze gab es im Jahr 2012 im Sektor der Erneuerbaren Energien, etwa genauso viele wie im Jahr zuvor. Ein Rückgang bei der Solarenergie wurde durch eine Zunahme bei Windkraft und Biomasse kompensiert. Die Herstellung von Solarzellen und Modulen ist zwar ein symbolträchtiger Teil der Wertschöpfung, aber eben nur ein Teil. Denn auch die asiatischen Fabriken fertigen zumeist auf deutschen Maschinen. Auch die Systemtechnik, wie etwa die Wechselrichter, kommt oft aus Deutschland. Zudem profitiert das Handwerk erheblich von der Nutzung der Erneuerbaren Energien, sowohl im Strom- wie im Wärmesektor. So liegt beispielsweise der Anteil der Produktion von Anlage und Komponenten einer Hausdach-Photovoltaikanlage an der kommunalen Wertschöpfung in 20 Jahren Betriebszeit bei rund 16 Prozent.

Die bundesweite Wertschöpfung der erneuerbaren Stromerzeugung belief sich 2011 bereits auf 10,5 Milliarden Euro. Forschung und Entwicklung der Erneuerbaren-Branche sind in Deutschland ebenfalls nach wie vor gut aufgestellt. Das wird aber nur so bleiben, wenn Deutschland auch in Zukunft ein attraktiver Absatzmarkt bleibt. Im Sektor der Bioenergie sind deutsche Firmen ohnehin stark vertreten, weil hier jede einzelne Anlage individuell projektiert werden muss. Hinzu kommt die Rohstoffgewinnung, die im Inland erhebliches Arbeitsplatzpotenzial bietet.

Fragen & Antworten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien
https://www.erneuerbare-jetzt.de