SolarKampagne

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In den Medien werden Geschichten erzählt, warum wir in Deutschland nicht schneller auf Erneuerbare Energien umsteigen könnten, als wir es gerade tun. Wenn wir uns den Zubau der Solarstromanlagen weltweit anschauen, ist sonnenklar: Das Solarzeitalter hat begonnen und wird die atomar-fossilen Energieträger mit all ihren Nachteilen aus dem Markt drängen.

Deutschland hat mit der ersten Fassung des Erneuerbaren Energien Gesetzes wesentlich zu dieser Entwicklung beigetragen. Viele Menschen betreiben inzwischen an vielen Orten bundesweit viele dezentrale Anlagen, die zur Versorgungssicherheit in Deutschland beitragen. Im Jahr 2017 wurden bereits fast 220 TWh (= Milliarden kWh) Strom mit Erneuerbaren Energien erzeugt. Das entspricht einem Anteil von mehr als 40% des Nettostromverbrauchs.

Die Bürgerenergie-Akteure sind zerstreut und nicht zuletzt aufgrund dieser dezentralen Strukturen bisher nur vereinzelt wirksam. Sie haben noch wenig Einfluss auf die weitere Ausgestaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Und so kann die Regierung Gesetze wie zuletzt das Energiesammelgesetz an der Öffentlichkeit vorbei innerhalb von 6 Wochen durch das Gesetzgebungsverfahren peitschen und die Energiewende so weiter ausbremsen.

Die Zeit ist reif für eine neue Geschichte!

2019 wollen mehrere Aktive eine groß angelegte Kampagne starten, mit der die Energien der Bürgerenergie-Akteure gesammelt werden sollen. Im Januar soll ein Grobkonzept erstellt werden. Das Thema SolarKampagne ist nicht neu. Es gibt bereits Erfahrungen mit umfangreichen Kampagnen, Vorarbeiten und Dokumente im Umfang von mehreren hundert Seiten. In das Grobkonzept soll das alles einfließen.

Die Sonne ist DIE zentrale Energiequelle und Solarenergie DER zentrale Lösungsbaustein für eine dezentrale Energieversorgung auf Basis von 100% Erneuerbaren Energien.

Welche Organisationen sich in welcher Form beteiligen werden, ist noch zu klären. Das Bündnis Bürgerenergie hat bereits Interesse bekundet und eine eigene Kampagnenseite eingerichtet.
https://www.buendnis-buergerenergie.de/kampagne/sonne-statt-kohle/

Kontakt

Kontaktformular
https://sakuraenergie.wordpress.com/kontakt/

Daniel Bannasch
MetropolSolar Rhein-Neckar
www.metropolsolar.de       

Petra Franz
Energieliga Rheinisches Revier
energieliga.org   

Energiepolitik: Jahresendspurt

Die öffentliche Aufmerksamkeit und das Momentum der Diskussionen rund um die Braunkohle gilt es zu nutzen. Denn…

#Kommunalpolitik: #HambacherForst
#Landespolitik: #RheinischesRevier
#Bundespolitik: #Kohlekommission #Energiesammelgesetz
#Europapolitik: #RenewableEnergyDirective
#Weltpolitik: #COP24

Weiterlesen „Energiepolitik: Jahresendspurt“

ePetition

Jede Person hat die Möglichkeit, Bitten oder Beschwerden an den Deutschen Bundestag zu richten. Diese Petitionen können höchstpersönliche Angelegenheiten betreffen, aber auch Forderungen von allgemeinpolitischer Bedeutung (z.B. Bitten zur Gesetzgebung) zum Inhalt haben.
https://epetitionen.bundestag.de/

Wird eine Petition nach Eingang innerhalb von vier Wochen (bei öffentlichen Petitionen rechnet die Frist ab der Veröffentlichung im Internet) von 50.000 oder mehr Personen unterstützt, wird über sie im Regelfall im Petitionsausschuss öffentlich beraten. Das besondere daran: Die Petentin wird zu dieser Beratung eingeladen und darf ihr Anliegen persönlich vor den Abgeordneten des Petitionsausschusses vorbringen.
https://epetitionen.bundestag.de/epet/service.$$$.rubrik.quorum.html

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt hat es mit ihrer Petition im Jahr 2014 bis in den Bundestag geschafft.
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2014/_01/_12/Petition_48521.nc.html

Der Verein hat den Vorgang medienwirksam aufgearbeitet.
https://albert-schweitzer-stiftung.de/helfen/petitionen/petition-gegen-die-massentierhaltung

Energiesammelgesetz

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Öffentliche Anhörung am 20. November 2018

Stand: 20.11.2018, Uhr

Erste Stellungnahmen in einer Übersicht:
https://calc.systemli.org/w9k9iim8tbcr

Bis zum 06.11.2018 war auf den Seiten des BMWi und des Bundestags nichts zu dem Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes, des Energiewirtschaftsgesetzes und weiterer energierechtlicher Vorschriften zu finden.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Bundestag

Weiterlesen „Energiesammelgesetz“

BUND Sachsen-Anhalt: Naturschutz braucht Klimaschutz

Delegiertenversammlung, Quelle: BUND Sachsen-Anhalt e.V.

Am Samstag, den 27. Oktober 2018 fand die zweite diesjährige Delegiertenversammlung des BUND Sachsen-Anhalt e.V. in der Hochschule Harz statt.

Die Delegierten fordern in einer Resolution „Naturschutz braucht Klimaschutz“ Wirtschaft, Politik und Gesellschaft dazu auf, dass Deutschland seine Rolle als wichtiger Motor der Energiewende wieder in vollem Umfang wahrnimmt.

https://www.bund-sachsen-anhalt.com/service/meldungen/detail/news/delegiertenversammlung-im-harz/

EEG-Klage: Abschaffung von verfassungungswidrigen Industriesubventionen

Fünf Milliarden Euro erhält die Großindustrie jedes Jahr von Bürgerinnen und Bürgern. Auch von den Ärmsten.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist die Basis der Energiewende in Deutschland. Leider wurde es im Laufe der Zeit immer mehr zum Spielball energiepolitischer Interessen.

Durch die hoch komplexe sogenannte „Besondere Ausgleichsregelung“ im EEG werden alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ungefragt zu Geldgebern für die schmutzige „energiekostenintensive“ Industrie. Hart an der Grenze der Legalität – oder sogar darüber hinaus?

Nach Ansicht von Experten verstößt die „Besondere Ausgleichsregelung“ gegen EU-Recht und den Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz.

Der Verein Sonneninitiative setzt sich deshalb für alle Bürgerinnen und Bürger ein. Er möchte in einem Rechtsstreit mit dem Übertragungsnetzbetreiber Amprion die EEG-Umlage höchstrichterlich prüfen lassen. Vertreten wird er dabei vom Energierechtler Dr. Peter Becker.

https://eeg-klage.de/